Herzlich willkommen und ein paar Worte über mich.

Meine Leidenschaft für die Fotografie begann im Jahr 2009 – als ein Freund mich fragte, ob ich vielleicht seine Hochzeit fotografieren könnte. Ein paar Monate zuvor kaufte ich meine erste digitale Spiegelreflex-Kamera. In der Zeit davor und auch als Jugendlicher, kam ich gelegentlich mit dem Thema “Fotografie” in Berührung. Angefangen hat alles in einer Schul-AG mit klassischer, analoger Fotografie. Die AG gab mir zwar den ersten direkten Einblick in die Technologie, löste aber noch nicht unbedingt die große Faszination in mir aus. Denn als Schüler hat man nicht unbedingt immer den Zugang zum teuren Gerät, um selbst damit entwickeln zu können. Die Zeit war noch nicht reif…

 

Typische Pose im Wald - kriechend mit dem Tamron SP90mm Makro im Anschlag...

Typische Pose im Wald – kriechend mit dem Tamron SP90mm Makro im Anschlag…

 

In den 80ern und 90ern erlebte die Fotografie einen Boom. Kompakte Kameras und APS-Filme, bis hin zur ersten digitalen (noch unerschwinglichen) Kameras sowie Video-Aufzeichnungen (Camcorder). Diese Entwicklungen beschäftigten mich auch in meiner Freizeit. Ich kann mich noch sehr gut an den ersten Moment erinnern, in dem ich eine der ersten verfügbaren Digitalkameras (von Agfa) in den Händen halten konnte. Danach kam die Zeit der ultrakompakten CyberShots von Sony. Aber erst mit der Nikon D5000 in meiner Hand und den ersten Objektiven (damals ein 18-105mm im Kit und nach kurzer Zeit auch ein Lichtstarkes 35mm Kreativ-Objektiv) machte es nicht nur an der Kamera “Klick”…

Mittlerweile bin ich von APS-C auf Vollformat umgestiegen und übe mich weiter in diversen Disziplinen. Als Profi möchte ich mich bei weitem nicht bezeichnen, ich bin eher ein “euphorischer Enthusiast” und liebe die Abwechslung. Egal ob Natur, Tiere, Landschaft, konzeptionelle Fotografie, Architektur, Personen und mein allseits beliebtes Steckenpferd – die Makro-Fotografie – es gibt immer ein Thema, welches man sich genauer anschauen und ausprobieren möchte.

Die schönste Sache bei der Fotografie ist, dass man sein Umfeld und Land auf diese Weise besser und intensiver erleben und kennenlernen kann. Es lohnt sich kurz inne zu halten und zu beobachten. Es gibt viel mehr zu entdecken… und es ist eine gute Sache um Geduld zu üben.

Wer also eine gute Abwechslung in den doch mit Stress und Ärger durchtränkten Alltag sucht – um einfach zu “entschleunigen” – dem rate ich den Kauf einer Kamera und sich mit der Photografie zu beschäftigen. Es tut der Seele gut.

Viel Erfolg und ebenso viel Spaß auf meiner Seite.